Vegetationszonen der TMC
Die Conservancy liegt in einem Übergangsgebiet von vier
Vegetationszonen
am nördlichen Rande des Winterregen Gebietes. Hierdurch erklärt sich die abwechslungsreiche
Fauna und Flora.
Man kann mit einer kurzen Fahrt von einer Vegetationszone zur nächsten kommen.
Die Farm Gunsbewys liegt noch im Gebiet der südlichen Namib
(rosa auf Karte).
Sie grenzt direkt an den Namib Naukluft Park
an und auf ihrem Gelände finden sich auch die roten Dünen der südlichen
Namib, dem Sandmeer, das sich vom Kuiseb bis hierher erstreckt.
Die Farm Tiras liegt am Rande der Sukkulentensteppe
(orange auf Karte). Auf
ihr finden sich eine Vielzahl seltener Sukkulenten die gerne von Frau Koch gezeigt
werden
Koiimasis und Teile Landsbergs
liegen in der Savannenübergangszone (gelb auf Karte),
Korais und das restliche Landsberg reichen in die Randzonen
der Kurzstrauchsavanne (Namakaroo) hinein (kaki auf Karte).
Geologie der TMC
Eine Vielzahl von Gesteinen und Formen finden sich in der Tiras-Berge Conservancy.
Die D 707 führt entlang der Kante der Tirasberge. Neben der Straße
in der Farm Excelsior
liegt hellgrau glänzend ein stark geschiefertes Gestein
– kaum zu glauben, es ist Granit, durch hohen Druck und Hitze so geprägt.
Im Westen erstrecken sich die roten Dünen, sie sind vom Meer her in zwei
geologischen Zeiten aufgeweht, erdgeschichtlich noch jung. Nach Osten erhebt
sich, lebensfeindlich wirkend, die Steilkante der Tirasberge. Diese gehören,
geologich betrachtet, zu den ältesten Formationen. Durch wiederholte Überschiebungen
und Überlagerungen unter Druck geraten, treten viele verschiedene metamorphe
Gesteine an die Oberfläche. Einem Rivier in die Berge hinein folgend, finden
sich eine Unzahl unterschiedlicher Steine auf engstem Raum – mit entsprechend
verschiedener Kristallisation und Farbe – auch nach Mineralien kann man
suchen.
Nach Osten gehen die Tirasberge fast unmerklich in den Rooirand über. Dazwischen finden sich Konglomerate, die Landschaft wirkt ruhiger, die Karupfläche ist nicht mehr gefaltet. Diese Berge sind leichter zu besteigen, so auch die höchste Erhebung. Als Besonderheiten finden wir ein aufgelassenes Kupferbergwerk – das Vorkommen lohnt den Abbau nicht - sowie eine Formation am SW- Rand der Berge, den feinkörnigen Klein- Tiras – Granit.
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